Schröpfen

 

(auch „Cupping“ genannt) ist ein traditionelles Therapieverfahren, das in der komplementären Medizin weit verbreitet ist. Es wird seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen angewandt – insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), aber auch in alten ägyptischen, griechischen und europäischen Heiltraditionen.


 

Grundprinzip des Schröpfens 

Beim Schröpfen verwende ich  Glasgefäße (Schröpfköpfe) welche auf die Haut aufgesetzt werden, um ein Vakuum zu erzeugen. Dieses soll die Durchblutung und den Lymphfluss anregen sowie Selbstheilungsprozesse fördern.

Man unterscheidet:


 

Wirkmechanismen (theoretisch und empirisch)

Die genauen physiologischen Mechanismen sind noch nicht abschließend wissenschaftlich belegt, aber es gibt einige hypothetische Wirkansätze:


 

Anwendungsgebiete in der Komplementärmedizin

Schröpfen wird häufig begleitend oder alternativ zu konventionellen Behandlungen bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

Wichtig: Schröpfen wird ergänzend verwendet – nicht als Ersatz für schulmedizinische Behandlungen.


 

Wissenschaftliche Evidenz