Dunkelfeld-Mikroskopie

Diagnostik mit der Dunkelfeldmikroskopie

 

In meiner Praxis setze ich unter anderem die Dunkelfeldmikroskopie ein, um einen Einblick in lebendes Blut zu gewinnen. Diese spezielle Form der Mikroskopie ermöglicht es, Zellen und Strukturen in ihrem natürlichen Zustand zu beobachten, ohne dass eine Färbung oder Fixierung notwendig ist. Durch seitliche Beleuchtung erscheinen die Strukturen auf dunklem Hintergrund besonders kontrastreich, was die Sichtbarkeit von Details verbessert.

Die Dunkelfeldmikroskopie dient in meiner Praxis als visuelles Untersuchungsinstrument, um Veränderungen in den Blutbestandteilen wahrzunehmen und mögliche Anhaltspunkte für weitere Beobachtungen zu gewinnen. Sie ersetzt keine schulmedizinische Diagnose und ersetzt auch keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung.

Ziel der Anwendung ist es, ein zusätzliches Bild von den Blutbestandteilen zu erhalten, das im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung ergänzende Informationen liefern kann. Die Beobachtungen werden sachlich dokumentiert und fließen in die individuelle Beratung ein.


 

Grundprinzip

Im Gegensatz zur Hellfeldmikroskopie, bei der das Licht direkt durch das Präparat fällt, wird beim Dunkelfeld das Präparat seitlich beleuchtet.

  • Nur das gestreute Licht, das von Strukturen im Präparat abgelenkt wird, gelangt ins Objektiv.

  • Der Hintergrund bleibt dunkel, während die Objekte hell leuchten – daher der Name Dunkelfeld.